Wie man wirklich Geld spart

Martina's Hausblog

Wie man wirklich Geld spart

9. Dezember 2018 Allgemein 0

 

Viele von uns fragen sich oft, wie sie mehr aus Ihrem Geld herausholen können. Vor allem am Monatsende brennt diese Frage häufig besonders intensiv unter den Nägeln… 😉 Daher möchte ich Euch gerne mal ein paar Anregungen dazu geben, wie Ihr gut an verschiedenen Stellen Geld sparen könnt, um so auch am Monatsende ganz entspannt zu sein. Dabei möchte ich explizit nicht darauf eingehen an welchen stellen Ihr die besten Sonderangebote findet, denn dazu gibt es erstens bereits reichlich Hilfsmittel in Form von Apps oder ähnlichem, und zweitens kann genau dieser vermeintliche “Sparansatz” in meinen Augen schon der erste Schritt in die falsche Richtung sein. Denn wer sich zum Beispiel einen neuen Laptop kauft, nur weil dieser gerade im Sonderangebot 20% günstiger ist, hat eben nicht 20% gespart, sondern eigentlich viel eher die restlichen 80% sprichwörtlich zum Fenster rausgeworfen.

Natürlich gibt es alltägliche Dinge, wie zum Beispiel Grundnahrungsmittel, die wir eben einfach brauchen. Hier kann es durchaus Sinn machen, Sonderangebote abzuwarten und dann in größeren Mengen auf Vorrat zu kaufen. Gerade bei Lebensmitteln ist aber wiederum auf die Haltbarkeit zu achten. Es bringt eben auch nichts kiloweise Lebensmittel mit ein paar Prozent Rabatt zu kaufen, wenn man diese dann am Ende nicht verzehrt bevor sie verderben und dann die Hälfte wegwirft. Das ist der Punkt, der in den schönen bunten Werbeprospekten immer untergeht. Denn dort wird uns nur suggeriert, dass wir günstig einkaufen können – und sollen! Dabei sollte bei jedem Sparfuchs viel eher an erster Stelle stehen, dass nur(!) das gekauft wird, was wirklich benötigt wird. Das kann natürlich auch ein neuer Laptop sein, wenn der alte den Geist aufgegeben hat, oder völlig veraltet ist. Aber an erster Stelle sollte immer die Frage stehen, ob tatsächlich so eine Situation vorliegt, oder ob es nicht eher sein kann, dass man gerade dabei ist der gekonnten und verlockenden Darstellung in der Werbung “zum Opfer” zu fallen.

Ein weiteres Hilfsmittel, das für mich auch gut funktioniert, ist, den Preis des Produktes ins Verhältnis zum eigenen Stundenlohn zu setzen. Die Frage die man sich dann beim Laptop-Beispiel stellen würde, sähe zum Beispiel so aus: “Ist mir der neue Laptop wirklich so viel Wert, dass ich dafür zwei ganze Wochen des alltäglichen Büro-Wahnsinns investieren will?”. Dann ist die Antwort entweder: “Ja, weil mein alter kaputt gegangen ist, und ich sonst gar nicht mehr bloggen könnte.”, oder “Nein, mein alter Laptop macht seinen Job doch auch noch ganz gut.”

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